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Willkommen auf der Homepage der Privat-Musikkapelle Scherpenseel. Hier finden Sie alle Informationen rund um den Verein, die Ausbildung neuer Musiker, sowie die Kontaktdaten für ein Engagement des Vereins oder der Bigband. Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen? Die Kontaktdaten entnehmen Sie unserem Impressum.

Wenn die Privat-Musikkapelle Scherpenseel zum Konzert lädt, folgen Viele dieser Einladung. Dies zeigten einmal mehr die gut gefüllten Reihen der Mehrzweckhalle in Scherpenseel, als am vergangenen Samstag der Frühling musikalisch durch den Musikverein aus Scherpenseel und den Musikverein St. Josef Horst eingeleitet wurde.

Dynamisch wurde der Konzertabend mit dem Tölzer Schützenmarsch durch die Privat-Musikkapelle Scherpenseel eröffnet. Anschließend entführten uns die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Günter Preuth in einer New York Overtüre in den Big Apple. Hierbei war die Stimmung Harlems mit Swingtönen deutlich spürbar, bevor der Zuhörer in einer Kutschfahrt die grüne Oase des Central Parks erkunden konnte. Weiter ging es im Programm mit dem Stück Selections from Mary Poppins, in dem die bekanntesten Melodien aus dem gleichnamigen Film in einem Medley vereint wurden. Bevor Günter Preuth mit seinen Musikerinnen und Musikern ein „Best of“ der bekannten Gruppe Coldplay in Coldplay Classics zum Besten gab, wurden die Besucher mit dem Marsch Kaiserin Sissi in das Wien des 19. Jahrhunderts entführt. Ein Highlight der besonderen Art bildete die Böhmische Polka Wir Musikanten, bei der im zweiten Teil alle Musikerinnen und Musiker mit ihrem gesanglichen Talent überzeugen konnten. Im Anschluss übergab Günter Preuth den Taktstock an seinen Sohn Thomas Preuth, der die Musikerinnen und Musiker in Queen greatest Hits erneut zu Höchstleistungen animierte. Den Abschluss der ersten Konzerthälfte bildete der traditionelle Marsch Mein Regiment, bevor die Musikerinnen und Musiker nach der gewünschten, traditionsgemäßen Zugabe Deutschmeister Regimentsmarsch in die wohlverdiente Pause entlassen wurden.

Schwungvoll startete der Musikverein St. Josef Horst mit dem Police Academy March mit bekannten Melodien aus der gleichnamigen Filmserie in die zweite Konzerthälfte. Anschließend gaben die Musikerinnen und Musiker mit dem Stück MacArhtur Park den bekannten Song von Richard Harris in einer Orchesterversion zum Besten. Aber der Verein aus Horst wusste nicht nur instrumental zu überzeugen. Im folgenden It’s a beautiful day, im Original von Michael Bublé, entführte uns der Musikverein aus Horst mit ihrem Sänger in einen wunderschönen Tag, der dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Einen weiteren Höhepunkt bildete Crazy Tongues, zu Deutsch Verrückte Zungen. Wie der Titel bereits offenbart, kommen in der Komposition die technischen Fähigkeiten verschiedener Solisten zur Geltung, die durchweg die Zuhörer zu begeistern wussten. Abgeschlossen wurde das Konzert gesanglich begleitet mit zwei Klassikern der Pop- und Rockmusik: I’d do anything for love und Celebrations. Aber auch die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins St. Josef Horst unter Leitung von Kai Stoffels wurden nicht ohne Zugabe entlassen. So gab es zum Abschluss eines wunderbar abwechslungsreichen Abends Klänge Beethovens neu interpretiert in Pop meets Beethoven zu hören.

Februar 2017

Ein kalter Nachmittag für die Kids, jedoch in positivem Sinne! So lautete das Motto, als sich die Kinder und Jugendlichen der Privat-Musikkapelle Scherpenseel wieder auf den weg zum Schlittschuhlaufen machten. So startete der Jugendvorstand mit den jüngsten Mitgliedern der PMS nach Aachen in die Eislaufhalle. Rotgefrorene Nasen machten da keinem was aus, Spass inklusive. Denn nicht nur die Musik steht im Vordergrund, sondern vielmehr das Miteinander. So stehen regelmäßig auch nicht-musikalische Aktivitäten auf dem Programm der Nachwuchsmusiker. Am Dienstag geht es dann aber wieder musikalisch weiter, wenn das Nachwuchsorchester um 17.30 Uhr zur Probe in der Grundschule Scherpenseel zusammenkommt.

November 2016

„Unter den bisherigen Preisträgern sind Namen wie Jürgen Tarrach, Reinhold Bohrer und Ingrid Heinze. So große Namen – und jetzt stehen wir hier!“, war Bernhard Barwinski beeindruckt. Der erste Vorsitzende der Privat-Musikkapelle Scherpenseel durfte im Namen seines Vereins zusammen mit dem Dirigenten Günter Preuth den sechsten Kunst- und Kulturpreis der Stadt Übach-Palenberg entgegennehmen.

Während Barwinski staunte, waren sich alle Anwesenden im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums einig, dass diese von der Volksbank eG Heinsberg und der Sparkassen-Kunststiftung gestiftete Auszeichnung verdient war. Oder wie es der Laudator Klaus Dieter Kroll von der Volksbank formulierte: „Die Jury lag wieder goldrichtig und hat einen Volltreffer gelandet.“ Ob aus Zufall oder nicht, der Kunst- und Kulturpreis kommt für die 60 aktiven Musiker in einem ganz besonderen Jahr. Seit 1906 existiert die Privat-Musikkapelle Scherpenseel; somit feiert sie dieses Jahr ihr 110-jähriges Jubiläum. „Das ist die absolute Krönung eines erfolgreichen Jubiläumsjahres“, freute sich Barwinski. 

Doch wie kommt es, dass ein Verein, der seit mehr als 100 Jahren besteht und sich mit Blasmusik beschäftigt, immer wieder neue Mitglieder bekommt und sich im Gegensatz zu vielen anderen traditionellen Musikvereinen und Chören nicht über Nachwuchssorgen beklagen kann? Das Zauberwort, das während der Preisverleihung immer wieder fiel, war die Jugendarbeit. Der Verein veranstaltet in Grundschulen Blockflötenklassen, führt die Kinder an die verschiedenen Blasinstrumente heran und bietet Instrumentalunterricht an. Erste Orchestererfahrungen sammeln die neuen Mitglieder im Nachwuchsorchester, und auf der traditionellen Herbstfahrt lernen sich die Jüngsten näher kennen. „Die Jugendarbeit darf man nicht schleifen lassen“, erklärte die Schriftführerin Jana Barwinski, doch von einer solchen Problematik kann beim Verein keine Rede sein. Die Erfolge dieses Engagements lassen sich sehen: Mehr als ein Drittel des Orchesters sind Jugendliche, und das jüngste Mitglied des „großen“ Orchesters ist erst 14 Jahre alt, das älteste im Gegensatz dazu 80. Alina Seeber, eine der jungen Erwachsenen im Verein, erklärt die Faszination so: „Der Gruppenzusammenhalt ist einfach schön.“ Sie habe in den letzten Jahren im Orchester viele gute Freundschaften geknüpft. Dabei sei sie eigentlich nur eingetreten, um ein bisschen Musik zu machen, nachdem sie mit dem Querflötenunterricht aufgehört hatte. 

Die „Wahnsinns-Jugendarbeit“ sei nach Martina Waliczek, Kulturbeauftragte der Stadt Übach-Palenberg, der Hauptgrund, aus dem die Privat-Musikkapelle Preisträgerin geworden ist. Nach der Jury hatte die Kapelle auch den Kulturausschuss überzeugt. Jugendarbeit ist aber nicht alles, womit der Verein überzeugt hatte. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch lobte nicht nur den hohen Stellenwert der Musikkapelle innerhalb des Stadtlebens, sondern hob in seiner Begrüßung auch die Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus hervor. So spielen die Musiker auf Veranstaltungen in Übach-Palenberg, aber auch immer wieder als Gast auf der Bühne des Aachener Weihnachtsmarktes. „Wer etwas von Musik versteht, der weiß, welche Leistungen die Privat-Musikkapelle Scherpenseel erbracht hat“, meinte Jungnitsch. Auch Dr. Richard Nouvertné, Vorsitzender der Sparkassen-Kunststiftung, stellte in seiner Ansprache die Frage nach dem Erfolgsrezept des Vereins. Ob es nun das breite Vereinsleben sei oder die Vielseitigkeit des Repertoires von klassischer Blasmusik bis zu aktuellen Hits, darauf wollte er sich nicht festlegen.

Eine musikalische Antwort brachte die Musikkapelle im Rahmenprogramm der Preisverleihung. Auch wenn nicht das ganze Orchester auf der Bühne stand, verdeutlichte die Combo „Brass mit Spaß“ der Musikkapelle das breite Repertoire mit dem barocken „Trumpet Tune“ von Jeremiah Clarke als heroische Festmusik und dem rhythmischen „Soul Bossa Nova“ des Afro-Amerikaners Quincy Jonas. Eine weitere musikalische Farbe brachte Sarah Elena Esser mit ihrer kräftigen Pop-Stimme in die Veranstaltung. Akustisch begleitet von Yannik Richter an der Gitarre und Thomas Preuth an der Cajòn wurde Andreas Bouranis „Auf uns“ kurzerhand umgeschrieben und der Musikkapelle als Siegeshymne gewidmet.

So sprach doch die Musik das letzte Wort. Oder vielleicht das vorletzte, denn als Moderatorin Martina Waliczek zum Imbiss und Umtrunk einladen wollte, kam unerwartet eine Abordnung des Instrumentalvereins Herbach auf die Bühne, um der befreundeten Privat-Musikkapelle Scherpenseel ein ganz besonderes Geschenk zu übergeben: Einen Taktstock für den Dirigenten Günter Preuth und die Noten der böhmischen Polka von Kurt Gäble. Da sprach der Liedtext die ganze Botschaft aus: „Wir Musikanten, vereint durch Spiel und Gesang, sind befreundet ein Leben lang.“

Quelle: Geilenkirchener Zeitung, 07.11.2016, Annika Wunsch, Fotos: Toni Stumpf

Oktober 2016

Der Auftakt der Herbstferien begann für 13 Kinder aus Übach-Palenberg mit Spiel, Spaß und Spannung.

Am Freitag, 07. Oktober 2016 brachen die musikinteressierten Kinder zur traditionellen Herbstfahrt mit dem Ziel Walbrecken auf. Bis zum 11. Oktober wurde den Kindern ein vielfältiges Programm geboten.

Nach der Ankunft am frühen Abend bezogen 5 Betreuer mit 13 Jugendlichen die Jugendherberge CVJM in Walbrecken. Das Abendprogramm bestand dann aus verschiedenen Kennenlernspielen und das inzwischen bekannte Werwolfspiel war die ganze Fahrt über der Renner. Der nächste Tag startete mit einem ausgewogenen Frühstück und großer Vorfreude auf den anstehenden Zoobesuch. Den Zoo in Wuppertal durchquerten die Kinder und Jugendlichen mit der Safaritour, die bei der Löwenfütterung endete. Hierbei lernten die Kinder viel über Pinguine, Fische, Schlangen, Elefanten und zahlreichen anderen Tieren. Nach diesem ereignisreichen Tag ging es dann wieder in die Jugendherberge. Der Tag wurde durch das Belegen der Wunschpizzen in „Luigis Küche“ abgerundet.

Der folgende Tag startete mit einer Wanderung durch Wälder und Felder, über Stock und Stein am Vormittag. Anschließend blieben alle in der Jugendherberge. Um diesen Tag auch spannend zu gestalten, organisierten die Betreuer das Chaosspiel. Ziel des Spiels ist, als erster die 70 Felder des Spielplanes durch Würfeln, Glück und Geschicklichkeit zu bewältigen. Jedes Feld bedeutet, dass es bestimmte Aufgaben zu lösen gilt. Zum Beispiel einen Liebesbrief an die leckere Schinkenwurst zu schreiben, den Teampartner mit verbundenen Augen zu füttern oder eine Minute abzuschätzen. Die Nummern, welche im und um die Jugendherberge versteckt wurden, waren natürlich nicht einfach zu finden, sodass das Spiel den ganzen Tag andauerte. Das Highlight des Tages waren selbstverständlich die Besucher aus dem Musikverein. Von den Großeltern über ehemalige Köche der vergangenen Herbstfahrten bis hin zu den jungen Erwachsenen des Vereins waren alle Generationen vertreten.

Des Weiteren stand eine abenteuerliche Nachtwanderung auf der Abendplanung, die den Abend erheiterte. Zum Einklang einer guten Nachtwanderung darf eine kleine Gruselgeschichte natürlich nicht fehlen. Nach der Geschichte über „Die Schmuggler von Walbrecken“, die 1999 in derselben Jugendherberge spielte, bekamen alle Kinder zum Schutz vor den Schmugglern eine Bratpfanne in die Hand gedrückt. Ein Wunder wieviel Angst eine Bratpfanne nehmen kann.

Nachdem sich alle Kinder am nächsten Morgen von der Nachtwanderung erholt haben, durfte dann ein Kinobesuch im Programm nicht fehlen. Gegen Mittag fuhren die Betreuer mit den Kindern ins Kino und schauten dort „Findet Dori“. Schnell war der Schrecken der Nachtwanderung am Vorabend vergessen und nachdem alle wieder in der Jugendherberge angekommen sind, fand am Abend eine Quizshow statt. Hierzu wurden die Kinder in zwei Teams aufgeteilt und mussten von Pantomime über Eierlauf bis hin zum Tischtennisball hochhalten diverse Spiele meistern. Aufgrund der starken Teams gab es am letzten Abend zur Freude aller Teilnehmer zwei Gewinnerteams!

Schließlich ließen Betreuer und Kinder den letzten Abend gemeinsam ausklingen, da am nächsten Tag die Heimreise anstand. Alle Kinder wurden wohl auf nach Hause gebracht und freuen sich jetzt schon auf die nächsten Aktivitäten - wie zum Beispiel Schlittschuhlaufen - und natürlich auf die Herbstfahrt im nächsten Jahr!

   

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