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Willkommen auf der Homepage der Privat-Musikkapelle Scherpenseel. Hier finden Sie alle Informationen rund um den Verein, die Ausbildung neuer Musiker, sowie die Kontaktdaten für ein Engagement des Vereins oder der Bigband. Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen? Die Kontaktdaten entnehmen Sie unserem Impressum.

Liebe Freunde, Gönner und Mitglieder der PMS Scherpenseel!

Nach dem Motto unseres Mitgliedes Fred "Viele Hände - schnelles Ende" haben uns ganz viele Hände beim Klicken auf das Crowdfunding-Projekt mit der Volksbank Heinsberg unterstützt. Unsere neue Marschpauke kann nun angeschafft werden und kommt dann auch schon bei nächster Gelegenheit zum Einsatz. Darum ist es für uns eine Herzensangelegenheit, an alle Unterstützer ein dickes D A N K E S C H Ö N zu sagen.

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März 2018

Faszinierende Klänge in all ihren Schattierungen live eingespielt und nicht vom Band, das ist sicherlich ein Teil der „Faszination Musik“, mit der die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) zu begeistern weiß. Auch im 112. Jahr des Bestehens ist das nicht anders, wie die eindrucksvolle Besucherkulisse im weiten Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) an der Otto-von-Hubach-Straße am Samstagabend bewies.

Bester Besuch war aber nur ein Garant für ein gelungenes Konzerterlebnis. Denn um die auch beim Nachwuchs sehr lebendige Vereinsstruktur mit Lust an der Musik auch in den kommenden Jahren am Leben zu erhalten, kümmert sich die PMS auch um die Ausbildung. „Wie Sie wissen, sind Instrumente sehr teuer, und nicht jede Familie hat die Möglichkeiten, ihren Kindern gleich zu Beginn ein Instrument zu kaufen“, so Vereinsvorsitzender Bernhard Barwinski zu Beginn des Abends.

Darum war das Jahreskonzert der PMS, dem umfangreiche Probenarbeiten vorausgegangen waren, auch als Benefizkonzert für die Jugend des Vereins gedacht. Von dieser aufwändigen Ausbildung profitieren aber nicht nur die Gäste, die schon bei den ersten Takten vom „Einzugsmarsch“ aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß freudig klatschten. Auch der musikalische Leiter Günter Preuth, der seine Musiker mitreißt, einbremst, ermutigt und auch mal zumindest klanglich zusammenfügen muss, zieht aus diesem Tun seinen Vorteil. Schließlich kann er so bei solch hervorragenden Konzertgenüssen wie der „Faszination Musik“ am Samstagabend ohne Abstriche ein breites Repertoire toller Titel anbieten.

Es reichte vom erwähnten Marsch über „Die Schlittschuhläufer“, über einen wunderbaren Walzer von Emile Waldteufel bis hin zu modernen Titeln wie den „Songs of the Wizz“ von Komponist, Musiker und Produzent Quincy Jones. Damit die Gäste bei all dem klanglichen Spektakel und dem breit gespannten Programmbogen nicht den Überblick verloren, übernahm Clarissa Engels nicht nur den Part der Querflöte, sondern auch den der gewohnt charmanten Moderatorin.

Sie durfte zugleich auch mit dem in Köln lebenden Sänger Jan Bleeker einen weiteren brillanten musikalischen Punkt ankündigen. Er sang sich souverän swingend und mit dem nötigen Schuss Nonchalance durch „Just the Way You are“ von Billy Joel und machte auch bei „Perfect“ von Ed Sheeran die zum Titel passende stimmliche Figur.

Dass die PMS ein Orchester für fast alle Gelegenheiten ist, bewies der überaus opulente Ritt durch die Musikgeschichte, der das Konzert wieder einmal auszeichnete. Da gab es Dinge wie „Die Parade der Zinnsoldaten“ von Léon Jessel, die schmissige „Berliner Luft“ von Paul Lincke, aber auch die Ohrwurmgarantie mit der „80er-Kult-Tour“, in der nach einem Arrangement von Thiemo Kraas die vor allem deutschen Hits der 1980er-Jahre mit all ihrem Glitter und Neuen-Deutschen-Wellenschlag zielsicher in den Gehörgängen der begeisterten Gäste landeten.

Für solche Leistungen konnte es nur Bestnoten, viel Jubel und Applaus des Publikums geben.

(Quelle: Aachener-Nachrichte, Markus Bienwald)

 
 

Februar 2018

Nach einem Jahr Abstinenz war es in diesem Jahr endlich wieder soweit. Durch das Engagement der Interessengemeinschaft Karnevals-Jecke-Scherpenseel wurde in diesem Jahr wieder ein Karnevalszug durch Schepe-Bösch-Wenk am Tulpensonntag organisiert. Die Sorgen im Vorfeld, dass der Zug durch den letztjährigen Ausfall in diesem Jahr eher "mager" ausfallen würde, waren schnell verflogen. Zahlreichen Fußgruppen und vielen Wagen nahmen wieder an dem Zug teil und sorgten für ausgelassene Stimmung. Da durfte natürlich auch die Privat-Musikkapelle Scherpenseel nicht fehlen und so nahm auch die Kapelle wieder am Zug teil und spielte ein bunter Repertoir mit Stücken von Willi Ostermann bis hin zu Kasalla. Die Resonanz am Straßenrand war wie gewohnt groß, so dass auch das Organisatorenteam zufrieden sein dürfte. Im Anschluss wurde dann wie gewohnt in der Mehrzweckhalle Scherpenseel gefeiert und auf den gelungenen Zug angestoßen.

   
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