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Willkommen auf der Homepage der Privat-Musikkapelle Scherpenseel. Hier finden Sie alle Informationen rund um den Verein, die Ausbildung neuer Musiker, sowie die Kontaktdaten für ein Engagement des Vereins oder der Bigband. Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen? Die Kontaktdaten entnehmen Sie unserem Impressum.

Januar 2019

Nicht nur für unser großes Orchester suchen wir regen Nachwuchs. Aus dem großen Orchester der Privat-Musikkapelle Scherpenseel 1906 e.V. heraus wurde 1988 eine eigenständige Big Band gegründet, die in ihrer Freizeit den Big Band Sound pflegt. Ein musikalisches Vorbild ist Glenn Miller, der für den klassischen Big Band Sound, den die Musiker präsentieren, Pate steht.

Zu unserem Repertoire gehören Rock´n Roll, Dixie, Jazz, Oldies und Evergreens aber auch aktuelle Hits wie Songs von Bruno Mars, sodass wir unserem Publikum eine breite musikalische Palette bieten können. Wir, die BigBand der Privat-Musikkapelle Scherpenseel, suchen einen Trompeter, der Lust auf Jazz, Swing, Funk, Soul und Rock hat. Geprobt wird in der Regel donnerstags, ca. 1 Mal im Monat.

Du fühlst Dich angesprochen oder kennst jemanden, der geeignet wäre? Wir freuen uns über Deine Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oktober 2018

„Kunst, liebe Gäste, Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“, mit diesem Zitat des großen Pablo Picasso eröffnete Bürgermeister Jungnitsch seine Rede im schönen Barocksaal des Schlosses Zweibrüggen.

Jungnitsch dankte den Vereinen dafür, dass sie das ganze Jahr über den Übach-Palenbergern ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm anbieten. „Seien es Ausstellungen, Konzerte oder Empfänge, mit Ihren Veranstaltungen befreien Sie die Gäste vom Alltagsstaub ihrer Seelen und holen Sie aus Ihrem Alltagstrott.“ Ein Wechsel im Vereinsvorstand bringe zwar immer Risiken mit sich, doch nach dem Vorstandswechsel im vergangenen Jahr bei den Freunden der Kammermusik könne man sagen, dass der Übergang sehr gut gelungen sei. Bereits in diesem Jahr hätten die Freunde der Kammermusik vier Schlosskonzerte auf die Beine gestellt. Das fünfte Konzert folge am Sonntag, 18. November, mit dem Ensemble Oirfia und seinem Programm „Celtic music". Schützen- oder Karnevalsumzüge seien ohne die Musikkapellen und Trommler- und Pfeiferkorps nicht denkbar. Doch nicht nur bei den Straßenumzügen seien die Kapellen zur Stelle. Sie würden auch tolle Konzerte organisieren, wie zum Beispiel die Privat-Musikkapelle Scherpenseel das Konzert „Faszination Musik“ oder das Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg das jährliche Café-Konzert im CMC.

Vergrößerte Ansicht des angeklickten BildesAuch die Konzerte des Instrumentalverein Herbach hob Jungnitsch besonders hervor. Ein Highlight sei das Schlosskonzert der Fanfare Victoria Rimburg zusammen mit der Privat-Musikkapelle Scherpenseel im Schlossgarten von Schloss Rimburg gewesen. Jungnitsch: „Ich finde es toll, dass Sie den grenzüberschreitenden Kontakt pflegen und die städtepartnerlichen Beziehung somit stärken.“

 

Gerne nutzte der Bürgermeister die Gelegenheit, sich bei den Musikkapellen für die musikalische Begleitung bei den städtischen Veranstaltungen zu bedanken. „Die Musik- und Blaskapellen sowie die Trommler- und Pfeiferkorps sind aus den Übach-Palenberger Veranstaltungen nicht mehr weg zu denken, dies gilt selbstverständlich auch für unsere Chöre.“

Die Bandbreite der aktiven Chöre reiche von Kirchen- und Männerchören bis zu Jugendchören. Der Chorgesang wie auch das Liedgut werde in der Stadt mit viel Enthusiasmus gepflegt. Das Jahr 2018 sei für den Übacher Gesangsverein ein ganz besonderes Jahr gewesen. In diesem Jahr habe der Verein sein 170-jähriges Bestehen mit einem Freundschaftskonzert im CMC gefeiert. Ebenso könne der Kirchenchor St. Dionysius Übach in diesem Jahr sein 170-jähriges Jubiläum feiern.

Viele Kultur- und Musikveranstaltungen würden im Schloss Zweibrüggen stattfinden. Der Deutsche Klöppelverband sei dort beheimatet und präsentiere erfolgreich die Vielfalt dieses Kunstwerkshandwerks. Der Verein Künstler Forum Schloss Zweibrüggen habe schon unzählige Ausstellungen im Schloss angeboten. Nach den Jahren 2016 und 2017 werde das Künstler Forum unter der Leitung von Professor Crumbiegel auch in diesem Jahr wieder eine Jahresausstellung ausrichten und zwar vom 11. November bis zum 2. Dezember in den Räumen des Schlosses.

Zu den Kulturvereinen der Stadt gehöre natürlich auch der türkisch islamische Kulturverein, der jährlich einen Tag der offenen Tür an der Moschee in Übach organisiere.

Der Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz im Kreis Heinsberg führe oft vor Augen, wie bedeutsam es sei, für den Schutz und den Erhalt der Schätze, die wir noch haben, zu sorgen, um das Leben der Menschen früherer Jahrhunderte zu verstehen.

Mit einem Glas Übach-Palenberg Honig als kleines Präsent der Stadtverwaltung wurden die Vereinsvorstände zum Abschluss des Empfanges bedacht. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch schloss seine Rede mit den Worten: „Nochmal meinen herzlichen Dank an alle Vertreter der Vereine, die heute den Weg hier ins Schloss Zweibrüggen gefunden haben. Sie machen unsere Stadt ein ganzes Stück liebens- und lebenswerter.“

Quelle: Aachener Nachrichten - Dettmar Fischer

Oktober 2018

Am 12. Oktober 2018 war es wieder so weit. Die Kinder des Nachwuchsorchesters fuhren gespannt auf die diesjährige Herbstfahrt zu einem Spiel,- Spaß,- und Probe-Wochenende. Das Gästehaus des Gymnasiums Herzogenrath in Rollesbroich bot hierfür ein tolles Ambiente und viele Möglichkeiten, um sich auszutoben.

Vielfältige Unternehmungen und keine Minute Langeweile sorgten für eine umfangreiche Auslastung der Betreuer, die wie immer von den Kindern auf Trab gehalten wurden. Das Freiwildgehege Hellenthal mit seinen Flugvorführungen verschiedener Greifvögel sorgten für großes Erstaunen in den Gesichtern der Kids. Ein umfangreicher Spaßfaktor war natürlich auch der Besuch der Sommerrodelbahn in Mechernich. Selbst die anfänglich vorsichtigen „Rodler“ wurden nach und nach mutiger und sausten schließlich freudestrahlend die Bahn hinunter. Ein eigens durch unseren Vorsitzenden Bernhard Barwinski ausgearbeitetes Spiel „Escape Room“ brachte die Mannschaft ganz schön ins Schwitzen. Knifflige Rätsel galt es zu lösen, um den komplizierten Fall um „Dr. Evil“ zu lösen. Doch schlussendlich konnte jedes Team die Aufgaben gemeinsam meistern. Der Herbstmarkt in Simmerath, Marshmallows am Lagerfeuer, eine Wanderung um die angrenzende Talsperre sowie auch ein Probe-Vormittag mit unserem Dirigenten Günter Preuth, der eigens mit einem Hänger mit Instrumenten angereist war, waren weitere Highlights. Außerdem bot das Gästehaus viele weitere Möglichkeiten für umfangreiche Beschäftigungen.

Alles in allem war die fünftägige Fahrt in die Eifel für Jugendliche und Betreuer ein besonderes Erlebnis auch im Hinblick auf Teambuilding und Zusammenhalt im Verein. Hierauf liegt die Privat Musikkapelle Scherpenseel besonderen Wert, da diese Maßnahmen besonders durch Spenden und Benefiz-Konzerte möglich gemacht werden können. Das im Jahr 2013 neu ins Leben gerufene Nachwuchsorchester kann sich somit stetig weiterentwickeln und wachsen. An den kommenden St. Martinszügen, Weihnachtsmusik im Advent sowie mit eigenen kleinen Auftritten ist das Nachwuchsorchester bis zum Ende des Jahres noch unterwegs. Danach haben auch sie sich eine kleine Winterpause verdient! Im neuen Jahr beginnt dann wieder die Probenarbeit und die Werbung neuer Mitglieder, da auch ein Nachwuchsorchester ständig neue Mitglieder sucht und braucht. Kinder und Jugendliche die ein Instrument lernen möchten, sind gerne eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Internetseite.

September 2018

Eine traumhafte Kulisse, bestes Spätsommerwetter, volles „Haus“ und zwei Orchester in Höchstform. So oder so ähnlich könnte man das Schlosskonzert am Schloss Rimburg zusammenfassen. Denn am 02. September 2018 zeigten die Fanfare Victoria Rimburg und die Privat-Musikkapelle Scherpenseel wieder, was mit fleißiger Probenarbeit zu erreichen ist.

Rund 750 Zuschauer folgten dem Ruf der beiden Orchester in den Garten des Rimburger Schlosses; ein Publikum, vor dem auch die erfahrensten Musikerinnen und Musiker nur selten gespielt haben. Und Ersteres wurde nicht enttäuscht.

Den Auftakt gab die Privat-Musikkapelle Scherpenseel unter der Leitung von Günter Preuth und bot wieder ein abwechslungsreiches Programm. Mit „Mozart Greatest Hits“ und Klassikern der Gruppe Queen wurden die Zuhörer wieder verwöhnt. Heraus stach aber das Konzertstück „Nostradamus“ des deutschen Komponisten Otto M. Schwarz, welches die düsteren Prophezeiungen des gleichnamigen französischen Astrologen auf musikalische Weise zusammenfasst.

Bei der zweiten Hälfte des Konzerts konnten die Gastgeber der Fanfare Victoria Rimburg unter der Leitung von Bert Dirks mit einem herausragenden Programm aufwarten. Neben imposanten konzertanten Stücken waren aber sicherlich zwei Stücke ein besonderes Highlight für die Zuschauer. Die bekannte Titelmelodie aus dem Film „Schindlers Liste“ wurde von der Fanfare Victoria Rimburg in Begleitung eines Violinisten Vorgetragen, die die melancholische Stimmung des Stücks einzigartig herüberbringen konnten. Darüber hinaus wurden zusammen mit dem Solisten die „Danse Macabre“ von Camille Saint-Saens zu Gehör gebracht. Auch hier sprang die schaurig-schöne Grundstimmung des Stücks direkt von den Musikern auf die Zuschauer über.

Doch mit diesen beiden Teilen war es noch nicht genug. Zum krönenden Abschluss des Konzerts hatten die beiden Orchester gemeinsam zwei weitere Stücke in langer Probenarbeit einstudiert. Mit dem „Königsmarsch“ von Richard Strauss begannen beide Orchester dirigiert von Günter Preuth ihre Zugaben. Dieser pompöse Konzertmarsch verlieh der Kulisse vor dem Schloss Rimburg noch einmal besonderen Glanz. Der krönende Abschluss folgte dann mit der Overtüre „1812“ von Pjotr Tschaikowski unter der Leitung von Bert Dirks, welche den russischen Sieg im Napoleonischen Krieg vertont. Der Abschluss des Werks mit schallendem Kanonenfeuer und Kirchengeläut durfte auch hier nicht fehlen und stellte sicherlich ein einzigartiges musikalisches Erlebnis in Übach-Palenberg und Umgebung dar.

Am Ende waren sich alle Musikerinnen und Musiker einig: dieses Konzert wird nicht das letzte seiner Art gewesen sein, denn beide Orchester haben Blut geleckt!

   
© Privat-Musikkapelle Scherpenseel 1906 e.V.