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Willkommen auf der Homepage der Privat-Musikkapelle Scherpenseel. Hier finden Sie alle Informationen rund um den Verein, die Ausbildung neuer Musiker, sowie die Kontaktdaten für ein Engagement des Vereins oder der Bigband. Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen? Die Kontaktdaten entnehmen Sie unserem Impressum.

Oktober 2018

Am 12. Oktober 2018 war es wieder so weit. Die Kinder des Nachwuchsorchesters fuhren gespannt auf die diesjährige Herbstfahrt zu einem Spiel,- Spaß,- und Probe-Wochenende. Das Gästehaus des Gymnasiums Herzogenrath in Rollesbroich bot hierfür ein tolles Ambiente und viele Möglichkeiten, um sich auszutoben.

Vielfältige Unternehmungen und keine Minute Langeweile sorgten für eine umfangreiche Auslastung der Betreuer, die wie immer von den Kindern auf Trab gehalten wurden. Das Freiwildgehege Hellenthal mit seinen Flugvorführungen verschiedener Greifvögel sorgten für großes Erstaunen in den Gesichtern der Kids. Ein umfangreicher Spaßfaktor war natürlich auch der Besuch der Sommerrodelbahn in Mechernich. Selbst die anfänglich vorsichtigen „Rodler“ wurden nach und nach mutiger und sausten schließlich freudestrahlend die Bahn hinunter. Ein eigens durch unseren Vorsitzenden Bernhard Barwinski ausgearbeitetes Spiel „Escape Room“ brachte die Mannschaft ganz schön ins Schwitzen. Knifflige Rätsel galt es zu lösen, um den komplizierten Fall um „Dr. Evil“ zu lösen. Doch schlussendlich konnte jedes Team die Aufgaben gemeinsam meistern. Der Herbstmarkt in Simmerath, Marshmallows am Lagerfeuer, eine Wanderung um die angrenzende Talsperre sowie auch ein Probe-Vormittag mit unserem Dirigenten Günter Preuth, der eigens mit einem Hänger mit Instrumenten angereist war, waren weitere Highlights. Außerdem bot das Gästehaus viele weitere Möglichkeiten für umfangreiche Beschäftigungen.

Alles in allem war die fünftägige Fahrt in die Eifel für Jugendliche und Betreuer ein besonderes Erlebnis auch im Hinblick auf Teambuilding und Zusammenhalt im Verein. Hierauf liegt die Privat Musikkapelle Scherpenseel besonderen Wert, da diese Maßnahmen besonders durch Spenden und Benefiz-Konzerte möglich gemacht werden können. Das im Jahr 2013 neu ins Leben gerufene Nachwuchsorchester kann sich somit stetig weiterentwickeln und wachsen. An den kommenden St. Martinszügen, Weihnachtsmusik im Advent sowie mit eigenen kleinen Auftritten ist das Nachwuchsorchester bis zum Ende des Jahres noch unterwegs. Danach haben auch sie sich eine kleine Winterpause verdient! Im neuen Jahr beginnt dann wieder die Probenarbeit und die Werbung neuer Mitglieder, da auch ein Nachwuchsorchester ständig neue Mitglieder sucht und braucht. Kinder und Jugendliche die ein Instrument lernen möchten, sind gerne eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Internetseite.

September 2018

Eine traumhafte Kulisse, bestes Spätsommerwetter, volles „Haus“ und zwei Orchester in Höchstform. So oder so ähnlich könnte man das Schlosskonzert am Schloss Rimburg zusammenfassen. Denn am 02. September 2018 zeigten die Fanfare Victoria Rimburg und die Privat-Musikkapelle Scherpenseel wieder, was mit fleißiger Probenarbeit zu erreichen ist.

Rund 750 Zuschauer folgten dem Ruf der beiden Orchester in den Garten des Rimburger Schlosses; ein Publikum, vor dem auch die erfahrensten Musikerinnen und Musiker nur selten gespielt haben. Und Ersteres wurde nicht enttäuscht.

Den Auftakt gab die Privat-Musikkapelle Scherpenseel unter der Leitung von Günter Preuth und bot wieder ein abwechslungsreiches Programm. Mit „Mozart Greatest Hits“ und Klassikern der Gruppe Queen wurden die Zuhörer wieder verwöhnt. Heraus stach aber das Konzertstück „Nostradamus“ des deutschen Komponisten Otto M. Schwarz, welches die düsteren Prophezeiungen des gleichnamigen französischen Astrologen auf musikalische Weise zusammenfasst.

Bei der zweiten Hälfte des Konzerts konnten die Gastgeber der Fanfare Victoria Rimburg unter der Leitung von Bert Dirks mit einem herausragenden Programm aufwarten. Neben imposanten konzertanten Stücken waren aber sicherlich zwei Stücke ein besonderes Highlight für die Zuschauer. Die bekannte Titelmelodie aus dem Film „Schindlers Liste“ wurde von der Fanfare Victoria Rimburg in Begleitung eines Violinisten Vorgetragen, die die melancholische Stimmung des Stücks einzigartig herüberbringen konnten. Darüber hinaus wurden zusammen mit dem Solisten die „Danse Macabre“ von Camille Saint-Saens zu Gehör gebracht. Auch hier sprang die schaurig-schöne Grundstimmung des Stücks direkt von den Musikern auf die Zuschauer über.

Doch mit diesen beiden Teilen war es noch nicht genug. Zum krönenden Abschluss des Konzerts hatten die beiden Orchester gemeinsam zwei weitere Stücke in langer Probenarbeit einstudiert. Mit dem „Königsmarsch“ von Richard Strauss begannen beide Orchester dirigiert von Günter Preuth ihre Zugaben. Dieser pompöse Konzertmarsch verlieh der Kulisse vor dem Schloss Rimburg noch einmal besonderen Glanz. Der krönende Abschluss folgte dann mit der Overtüre „1812“ von Pjotr Tschaikowski unter der Leitung von Bert Dirks, welche den russischen Sieg im Napoleonischen Krieg vertont. Der Abschluss des Werks mit schallendem Kanonenfeuer und Kirchengeläut durfte auch hier nicht fehlen und stellte sicherlich ein einzigartiges musikalisches Erlebnis in Übach-Palenberg und Umgebung dar.

Am Ende waren sich alle Musikerinnen und Musiker einig: dieses Konzert wird nicht das letzte seiner Art gewesen sein, denn beide Orchester haben Blut geleckt!

Liebe Freunde, Gönner und Mitglieder der PMS Scherpenseel!

Nach dem Motto unseres Mitgliedes Fred "Viele Hände - schnelles Ende" haben uns ganz viele Hände beim Klicken auf das Crowdfunding-Projekt mit der Volksbank Heinsberg unterstützt. Unsere neue Marschpauke kann nun angeschafft werden und kommt dann auch schon bei nächster Gelegenheit zum Einsatz. Darum ist es für uns eine Herzensangelegenheit, an alle Unterstützer ein dickes D A N K E S C H Ö N zu sagen.

März 2018

Faszinierende Klänge in all ihren Schattierungen live eingespielt und nicht vom Band, das ist sicherlich ein Teil der „Faszination Musik“, mit der die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) zu begeistern weiß. Auch im 112. Jahr des Bestehens ist das nicht anders, wie die eindrucksvolle Besucherkulisse im weiten Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) an der Otto-von-Hubach-Straße am Samstagabend bewies.

Bester Besuch war aber nur ein Garant für ein gelungenes Konzerterlebnis. Denn um die auch beim Nachwuchs sehr lebendige Vereinsstruktur mit Lust an der Musik auch in den kommenden Jahren am Leben zu erhalten, kümmert sich die PMS auch um die Ausbildung. „Wie Sie wissen, sind Instrumente sehr teuer, und nicht jede Familie hat die Möglichkeiten, ihren Kindern gleich zu Beginn ein Instrument zu kaufen“, so Vereinsvorsitzender Bernhard Barwinski zu Beginn des Abends.

Darum war das Jahreskonzert der PMS, dem umfangreiche Probenarbeiten vorausgegangen waren, auch als Benefizkonzert für die Jugend des Vereins gedacht. Von dieser aufwändigen Ausbildung profitieren aber nicht nur die Gäste, die schon bei den ersten Takten vom „Einzugsmarsch“ aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß freudig klatschten. Auch der musikalische Leiter Günter Preuth, der seine Musiker mitreißt, einbremst, ermutigt und auch mal zumindest klanglich zusammenfügen muss, zieht aus diesem Tun seinen Vorteil. Schließlich kann er so bei solch hervorragenden Konzertgenüssen wie der „Faszination Musik“ am Samstagabend ohne Abstriche ein breites Repertoire toller Titel anbieten.

Es reichte vom erwähnten Marsch über „Die Schlittschuhläufer“, über einen wunderbaren Walzer von Emile Waldteufel bis hin zu modernen Titeln wie den „Songs of the Wizz“ von Komponist, Musiker und Produzent Quincy Jones. Damit die Gäste bei all dem klanglichen Spektakel und dem breit gespannten Programmbogen nicht den Überblick verloren, übernahm Clarissa Engels nicht nur den Part der Querflöte, sondern auch den der gewohnt charmanten Moderatorin.

Sie durfte zugleich auch mit dem in Köln lebenden Sänger Jan Bleeker einen weiteren brillanten musikalischen Punkt ankündigen. Er sang sich souverän swingend und mit dem nötigen Schuss Nonchalance durch „Just the Way You are“ von Billy Joel und machte auch bei „Perfect“ von Ed Sheeran die zum Titel passende stimmliche Figur.

Dass die PMS ein Orchester für fast alle Gelegenheiten ist, bewies der überaus opulente Ritt durch die Musikgeschichte, der das Konzert wieder einmal auszeichnete. Da gab es Dinge wie „Die Parade der Zinnsoldaten“ von Léon Jessel, die schmissige „Berliner Luft“ von Paul Lincke, aber auch die Ohrwurmgarantie mit der „80er-Kult-Tour“, in der nach einem Arrangement von Thiemo Kraas die vor allem deutschen Hits der 1980er-Jahre mit all ihrem Glitter und Neuen-Deutschen-Wellenschlag zielsicher in den Gehörgängen der begeisterten Gäste landeten.

Für solche Leistungen konnte es nur Bestnoten, viel Jubel und Applaus des Publikums geben.

(Quelle: Aachener-Nachrichte, Markus Bienwald)

 
 
   
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