Aktuelles

Liebe Freunde, Gönner und Mitglieder der PMS Scherpenseel!

Nach dem Motto unseres Mitgliedes Fred "Viele Hände - schnelles Ende" haben uns ganz viele Hände beim Klicken auf das Crowdfunding-Projekt mit der Volksbank Heinsberg unterstützt. Unsere neue Marschpauke kann nun angeschafft werden und kommt dann auch schon bei nächster Gelegenheit zum Einsatz. Darum ist es für uns eine Herzensangelegenheit, an alle Unterstützer ein dickes D A N K E S C H Ö N zu sagen.

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März 2018

Faszinierende Klänge in all ihren Schattierungen live eingespielt und nicht vom Band, das ist sicherlich ein Teil der „Faszination Musik“, mit der die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) zu begeistern weiß. Auch im 112. Jahr des Bestehens ist das nicht anders, wie die eindrucksvolle Besucherkulisse im weiten Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) an der Otto-von-Hubach-Straße am Samstagabend bewies.

Bester Besuch war aber nur ein Garant für ein gelungenes Konzerterlebnis. Denn um die auch beim Nachwuchs sehr lebendige Vereinsstruktur mit Lust an der Musik auch in den kommenden Jahren am Leben zu erhalten, kümmert sich die PMS auch um die Ausbildung. „Wie Sie wissen, sind Instrumente sehr teuer, und nicht jede Familie hat die Möglichkeiten, ihren Kindern gleich zu Beginn ein Instrument zu kaufen“, so Vereinsvorsitzender Bernhard Barwinski zu Beginn des Abends.

Darum war das Jahreskonzert der PMS, dem umfangreiche Probenarbeiten vorausgegangen waren, auch als Benefizkonzert für die Jugend des Vereins gedacht. Von dieser aufwändigen Ausbildung profitieren aber nicht nur die Gäste, die schon bei den ersten Takten vom „Einzugsmarsch“ aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß freudig klatschten. Auch der musikalische Leiter Günter Preuth, der seine Musiker mitreißt, einbremst, ermutigt und auch mal zumindest klanglich zusammenfügen muss, zieht aus diesem Tun seinen Vorteil. Schließlich kann er so bei solch hervorragenden Konzertgenüssen wie der „Faszination Musik“ am Samstagabend ohne Abstriche ein breites Repertoire toller Titel anbieten.

Es reichte vom erwähnten Marsch über „Die Schlittschuhläufer“, über einen wunderbaren Walzer von Emile Waldteufel bis hin zu modernen Titeln wie den „Songs of the Wizz“ von Komponist, Musiker und Produzent Quincy Jones. Damit die Gäste bei all dem klanglichen Spektakel und dem breit gespannten Programmbogen nicht den Überblick verloren, übernahm Clarissa Engels nicht nur den Part der Querflöte, sondern auch den der gewohnt charmanten Moderatorin.

Sie durfte zugleich auch mit dem in Köln lebenden Sänger Jan Bleeker einen weiteren brillanten musikalischen Punkt ankündigen. Er sang sich souverän swingend und mit dem nötigen Schuss Nonchalance durch „Just the Way You are“ von Billy Joel und machte auch bei „Perfect“ von Ed Sheeran die zum Titel passende stimmliche Figur.

Dass die PMS ein Orchester für fast alle Gelegenheiten ist, bewies der überaus opulente Ritt durch die Musikgeschichte, der das Konzert wieder einmal auszeichnete. Da gab es Dinge wie „Die Parade der Zinnsoldaten“ von Léon Jessel, die schmissige „Berliner Luft“ von Paul Lincke, aber auch die Ohrwurmgarantie mit der „80er-Kult-Tour“, in der nach einem Arrangement von Thiemo Kraas die vor allem deutschen Hits der 1980er-Jahre mit all ihrem Glitter und Neuen-Deutschen-Wellenschlag zielsicher in den Gehörgängen der begeisterten Gäste landeten.

Für solche Leistungen konnte es nur Bestnoten, viel Jubel und Applaus des Publikums geben.

(Quelle: Aachener-Nachrichte, Markus Bienwald)

 
 

Februar 2018

Nach einem Jahr Abstinenz war es in diesem Jahr endlich wieder soweit. Durch das Engagement der Interessengemeinschaft Karnevals-Jecke-Scherpenseel wurde in diesem Jahr wieder ein Karnevalszug durch Schepe-Bösch-Wenk am Tulpensonntag organisiert. Die Sorgen im Vorfeld, dass der Zug durch den letztjährigen Ausfall in diesem Jahr eher "mager" ausfallen würde, waren schnell verflogen. Zahlreichen Fußgruppen und vielen Wagen nahmen wieder an dem Zug teil und sorgten für ausgelassene Stimmung. Da durfte natürlich auch die Privat-Musikkapelle Scherpenseel nicht fehlen und so nahm auch die Kapelle wieder am Zug teil und spielte ein bunter Repertoir mit Stücken von Willi Ostermann bis hin zu Kasalla. Die Resonanz am Straßenrand war wie gewohnt groß, so dass auch das Organisatorenteam zufrieden sein dürfte. Im Anschluss wurde dann wie gewohnt in der Mehrzweckhalle Scherpenseel gefeiert und auf den gelungenen Zug angestoßen.

Wenn die Privat-Musikkapelle Scherpenseel zum Konzert lädt, folgen Viele dieser Einladung. Dies zeigten einmal mehr die gut gefüllten Reihen der Mehrzweckhalle in Scherpenseel, als am vergangenen Samstag der Frühling musikalisch durch den Musikverein aus Scherpenseel und den Musikverein St. Josef Horst eingeleitet wurde.

Dynamisch wurde der Konzertabend mit dem Tölzer Schützenmarsch durch die Privat-Musikkapelle Scherpenseel eröffnet. Anschließend entführten uns die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Günter Preuth in einer New York Overtüre in den Big Apple. Hierbei war die Stimmung Harlems mit Swingtönen deutlich spürbar, bevor der Zuhörer in einer Kutschfahrt die grüne Oase des Central Parks erkunden konnte. Weiter ging es im Programm mit dem Stück Selections from Mary Poppins, in dem die bekanntesten Melodien aus dem gleichnamigen Film in einem Medley vereint wurden. Bevor Günter Preuth mit seinen Musikerinnen und Musikern ein „Best of“ der bekannten Gruppe Coldplay in Coldplay Classics zum Besten gab, wurden die Besucher mit dem Marsch Kaiserin Sissi in das Wien des 19. Jahrhunderts entführt. Ein Highlight der besonderen Art bildete die Böhmische Polka Wir Musikanten, bei der im zweiten Teil alle Musikerinnen und Musiker mit ihrem gesanglichen Talent überzeugen konnten. Im Anschluss übergab Günter Preuth den Taktstock an seinen Sohn Thomas Preuth, der die Musikerinnen und Musiker in Queen greatest Hits erneut zu Höchstleistungen animierte. Den Abschluss der ersten Konzerthälfte bildete der traditionelle Marsch Mein Regiment, bevor die Musikerinnen und Musiker nach der gewünschten, traditionsgemäßen Zugabe Deutschmeister Regimentsmarsch in die wohlverdiente Pause entlassen wurden.

Schwungvoll startete der Musikverein St. Josef Horst mit dem Police Academy March mit bekannten Melodien aus der gleichnamigen Filmserie in die zweite Konzerthälfte. Anschließend gaben die Musikerinnen und Musiker mit dem Stück MacArhtur Park den bekannten Song von Richard Harris in einer Orchesterversion zum Besten. Aber der Verein aus Horst wusste nicht nur instrumental zu überzeugen. Im folgenden It’s a beautiful day, im Original von Michael Bublé, entführte uns der Musikverein aus Horst mit ihrem Sänger in einen wunderschönen Tag, der dem Publikum ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Einen weiteren Höhepunkt bildete Crazy Tongues, zu Deutsch Verrückte Zungen. Wie der Titel bereits offenbart, kommen in der Komposition die technischen Fähigkeiten verschiedener Solisten zur Geltung, die durchweg die Zuhörer zu begeistern wussten. Abgeschlossen wurde das Konzert gesanglich begleitet mit zwei Klassikern der Pop- und Rockmusik: I’d do anything for love und Celebrations. Aber auch die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins St. Josef Horst unter Leitung von Kai Stoffels wurden nicht ohne Zugabe entlassen. So gab es zum Abschluss eines wunderbar abwechslungsreichen Abends Klänge Beethovens neu interpretiert in Pop meets Beethoven zu hören.

November 2016

„Unter den bisherigen Preisträgern sind Namen wie Jürgen Tarrach, Reinhold Bohrer und Ingrid Heinze. So große Namen – und jetzt stehen wir hier!“, war Bernhard Barwinski beeindruckt. Der erste Vorsitzende der Privat-Musikkapelle Scherpenseel durfte im Namen seines Vereins zusammen mit dem Dirigenten Günter Preuth den sechsten Kunst- und Kulturpreis der Stadt Übach-Palenberg entgegennehmen.

Während Barwinski staunte, waren sich alle Anwesenden im Pädagogischen Zentrum des Schulzentrums einig, dass diese von der Volksbank eG Heinsberg und der Sparkassen-Kunststiftung gestiftete Auszeichnung verdient war. Oder wie es der Laudator Klaus Dieter Kroll von der Volksbank formulierte: „Die Jury lag wieder goldrichtig und hat einen Volltreffer gelandet.“ Ob aus Zufall oder nicht, der Kunst- und Kulturpreis kommt für die 60 aktiven Musiker in einem ganz besonderen Jahr. Seit 1906 existiert die Privat-Musikkapelle Scherpenseel; somit feiert sie dieses Jahr ihr 110-jähriges Jubiläum. „Das ist die absolute Krönung eines erfolgreichen Jubiläumsjahres“, freute sich Barwinski. 

Doch wie kommt es, dass ein Verein, der seit mehr als 100 Jahren besteht und sich mit Blasmusik beschäftigt, immer wieder neue Mitglieder bekommt und sich im Gegensatz zu vielen anderen traditionellen Musikvereinen und Chören nicht über Nachwuchssorgen beklagen kann? Das Zauberwort, das während der Preisverleihung immer wieder fiel, war die Jugendarbeit. Der Verein veranstaltet in Grundschulen Blockflötenklassen, führt die Kinder an die verschiedenen Blasinstrumente heran und bietet Instrumentalunterricht an. Erste Orchestererfahrungen sammeln die neuen Mitglieder im Nachwuchsorchester, und auf der traditionellen Herbstfahrt lernen sich die Jüngsten näher kennen. „Die Jugendarbeit darf man nicht schleifen lassen“, erklärte die Schriftführerin Jana Barwinski, doch von einer solchen Problematik kann beim Verein keine Rede sein. Die Erfolge dieses Engagements lassen sich sehen: Mehr als ein Drittel des Orchesters sind Jugendliche, und das jüngste Mitglied des „großen“ Orchesters ist erst 14 Jahre alt, das älteste im Gegensatz dazu 80. Alina Seeber, eine der jungen Erwachsenen im Verein, erklärt die Faszination so: „Der Gruppenzusammenhalt ist einfach schön.“ Sie habe in den letzten Jahren im Orchester viele gute Freundschaften geknüpft. Dabei sei sie eigentlich nur eingetreten, um ein bisschen Musik zu machen, nachdem sie mit dem Querflötenunterricht aufgehört hatte. 

Die „Wahnsinns-Jugendarbeit“ sei nach Martina Waliczek, Kulturbeauftragte der Stadt Übach-Palenberg, der Hauptgrund, aus dem die Privat-Musikkapelle Preisträgerin geworden ist. Nach der Jury hatte die Kapelle auch den Kulturausschuss überzeugt. Jugendarbeit ist aber nicht alles, womit der Verein überzeugt hatte. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch lobte nicht nur den hohen Stellenwert der Musikkapelle innerhalb des Stadtlebens, sondern hob in seiner Begrüßung auch die Bekanntheit über die Stadtgrenzen hinaus hervor. So spielen die Musiker auf Veranstaltungen in Übach-Palenberg, aber auch immer wieder als Gast auf der Bühne des Aachener Weihnachtsmarktes. „Wer etwas von Musik versteht, der weiß, welche Leistungen die Privat-Musikkapelle Scherpenseel erbracht hat“, meinte Jungnitsch. Auch Dr. Richard Nouvertné, Vorsitzender der Sparkassen-Kunststiftung, stellte in seiner Ansprache die Frage nach dem Erfolgsrezept des Vereins. Ob es nun das breite Vereinsleben sei oder die Vielseitigkeit des Repertoires von klassischer Blasmusik bis zu aktuellen Hits, darauf wollte er sich nicht festlegen.

Eine musikalische Antwort brachte die Musikkapelle im Rahmenprogramm der Preisverleihung. Auch wenn nicht das ganze Orchester auf der Bühne stand, verdeutlichte die Combo „Brass mit Spaß“ der Musikkapelle das breite Repertoire mit dem barocken „Trumpet Tune“ von Jeremiah Clarke als heroische Festmusik und dem rhythmischen „Soul Bossa Nova“ des Afro-Amerikaners Quincy Jonas. Eine weitere musikalische Farbe brachte Sarah Elena Esser mit ihrer kräftigen Pop-Stimme in die Veranstaltung. Akustisch begleitet von Yannik Richter an der Gitarre und Thomas Preuth an der Cajòn wurde Andreas Bouranis „Auf uns“ kurzerhand umgeschrieben und der Musikkapelle als Siegeshymne gewidmet.

So sprach doch die Musik das letzte Wort. Oder vielleicht das vorletzte, denn als Moderatorin Martina Waliczek zum Imbiss und Umtrunk einladen wollte, kam unerwartet eine Abordnung des Instrumentalvereins Herbach auf die Bühne, um der befreundeten Privat-Musikkapelle Scherpenseel ein ganz besonderes Geschenk zu übergeben: Einen Taktstock für den Dirigenten Günter Preuth und die Noten der böhmischen Polka von Kurt Gäble. Da sprach der Liedtext die ganze Botschaft aus: „Wir Musikanten, vereint durch Spiel und Gesang, sind befreundet ein Leben lang.“

Quelle: Geilenkirchener Zeitung, 07.11.2016, Annika Wunsch, Fotos: Toni Stumpf

September 2016

Das Jahr 2016 – ein besonderes für die Privat Musikkapelle Scherpenseel, in dem der Verein auf 110 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken kann. Nach dem das Jahr mit einem konzertanten Auftakt im Pädagogischen Zentrum Übach-Palenberg begonnen wurde, sollte im September das Jubiläum gebührend gefeiert werden. Nach monatelanger Vorbereitung und dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Musikerinnen und Musiker stand das Wochenende im September ganz unter dem Motto „Wir feiern uns!“. Und das in dem Stadtteil, der für den Musikverein seit 110 Jahren Dreh- und Angelpunkt seiner Arbeit und Namensgeber ist.

Am Samstagabend trafen sich dazu über 200 Mitglieder, Freunde und Gäste des Musikvereins in der Mehrzweckhall in Scherpenseel, um gemeinsam auf der großen Jubiläumsparty zu feiern. Dazu konnte der Verein die bekannte Coverband „Comeback“ gewinnen, die den gesamten Abend für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Hier zeigte sich einmal wieder, was Vereinsleben bedeutet: ein Miteinander über Generationsgrenzen hinaus. Alt und Jung lagen sich so bis in die späte Nacht hinein in den Armen, um gemeinsam den Verein und sein Bestehen zu feiern. 

Am Sonntag wurde auf Altbewährtes zurückgegriffen. Nach einigen Jahren wurde wieder ein Wiesenfest auf dem Schulhof der Grundschule in Scherpenseel veranstaltet. Bei schönstem Wetter fanden nicht nur viele Scherpenseeler Ortseinwohner den Weg, sondern auch viele Freunde des Musikervereins schauten vorbei. Eröffnet wurde der Nachmittag mit viel Schwung von den Musikvereinen aus Schaufenberg und Teveren, die den musikalischen Auftakt des Musiknachmittags gestalteten. Im Anschluss übernahm die Combo „Brass mit Spaß“ der Privatmusikkapelle und begeisterte mit ihren Klängen die gesamte Zuhörerschaft. Auch die Musikerinnen und Musiker vom Instrumentalverein Herbach ließen es sich nicht nehmen, der Privat-Musikkapelle Scherpenseel musikalisch ihre Glückwünsche zu überbringen. Ein weiteres Highlight wartete am Ende des Nachmittags auf die vielen Gäste. Die Spaßkapelle aus dem niederländischen Waubach brachte beste  Stimmung und Unterhaltung mit.

Insgesamt kann die Privat-Musikkapelle Scherpenseel auf ein überaus erfolgreiches Jubiläumswochenende zurückblicken, das ohne die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder, der aufspielenden Vereine und der großzügigen Sponsoren so nicht möglich gewesen wäre.

 

 

Danke!

März 2016

Dass hinter dem über die Stadtgrenzen hinaus guten Ruf der Privat- Musikkapelle Scherpenseel (PMS) auch ein erfolgreiches Team und viel Arbeit stehen, war auch ein Thema bei der jüngsten Generalversammlung.

Im Jugendheim an der Scherpenseeler Kirche freute sich der frisch wiedergewählte Vorsitzende Bernhard Barwinski über einige Highlights im letzten Jahr. Das Frühlingskonzert, der Tag der Musik in der Scherpenseeler Grundschule, das Platzkonzert auf dem Aachener Weihnachtsmarkt oder auch die vielen Auftritte auf dem Übacher Rathausplatz, beispielsweise beim Maibaumaufsetzen, dem Weinfest oder dem Radwandertag waren aber nur ein Teil der vielen Arbeit hinter dem Erfolg.

„Auch unsere Jugend ist gut aufgestellt“, so Barwinski, und verwies auf mittlerweile zwei Blockflötenklassen mit je zehn Kindern an der Katholischen Grundschule (KGS) Scherpenseel. „Der Tag der Musik, bei dem wir Kindern Instrumente zum selbst ausprobieren vorgestellt haben, war ebenfalls sehr erfolgreich“, betonte der Vorsitzende. Es kamen viele Rückmeldungen, und einige Jungmusiker wurden inzwischen in die Ausbildung aufgenommen.

Im laufenden Jahr spielt vor allem der 110. Geburtstag der PMS die tragende Rolle. So wird es am Samstag, 10. September, eine Jubiläumsparty mit der Band „Comeback“ in der Mehrzweckhalle an der KGS Scherpenseel geben. Tags drauf findet an gleicher Stelle drinnen und bei passendem Wetter auch draußen ein musikalisches Wiesenfest statt, zu dem sich auch befreundete Gastvereine angemeldet haben.

Ob es eine Konzertreise im nächsten Jahr geben wird, stand hingegen noch nicht fest. Eingeplant ist allerdings ein Frühlingskonzert in Scherpenseel, das voraussichtlich Anfang April 2017 steigen wird. „Zudem waren die Rückmeldungen zu unserem Konzert ‚Faszination Musik‘ im Pädagogischen Zentrum sehr positiv, so dass wir ein ähnliches Konzert unter gleichem Titel in zwei Jahren, also Mitte März 2018, wieder anbieten werden“, schloss Barwinski.

(Quelle: Markus Bienwald, Geilenkirchener Zeitung, 29. März 2016)

März 2016

Es drüfte wohl spätestens bei der After-Show-Party gewesen sein, als Dirigent Günter Preuth sich mit seinen Musikern genüsslich mal nicht um den passenden Ton, sondern um das wohlverdiente Kaltgetränk kümmern musste.

Das hatten sich die Aktiven der Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) bei ihrem Benefizkonzert mit der überaus passenden Überschrift „Faszination Musik“ am Samstagabend im ausverkauften Pädagogischen Zentrum (PZ) aber auch redlich verdient.

Prall gefülltes Programm

Denn nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernhard Barwinski hatten die Musiker in einem prall gefüllten Programm, das von den Schwestern Clarissa und Svenja Engels überaus charmant moderiert wurde, gezeigt, was Musik so alles bewegen kann. Menschen zum Beispiel, denn die Wirkung der Klänge über die Jahrtausende hinweg war ein Punkt, den man der bunten musikalischen Zusammenstellung nicht absprechen konnte.

Da tupften beispielsweise „Mozarts Greatest Hits“ in einer von Mashima gekonnt instrumentierten und von den PMS-Mitgliedern frech und ideal zugleich umgesetzten Version in die Gehörgänge der Gäste. Die hatten kaum Zeit durchzuatmen, denn die klangliche Reise durch Jahrhunderte, Spiel- und Stilarten ging beinahe nahtlos weiter. Musical war ein Halt, der sich an den hervorragend zusammengestellten Nummern aus „Miss Saigon“ entlanghangelte, und die ganze Opulenz von den kleinsten, den ungewöhnlichsten Tönen bis zur vollen Klangbreite eines Orchesters vorstellte.

Beinahe schüchtern traf zwischendurch die aus Köln stammende Gastsängerin Sarah Esser genau die richtigen Töne, als sie mit der aus dem gleichnamigen James-Bond-Streifen bekannten Nummer „Skyfall“ für bombastischen Breitwandsound im PZ sorgte. Ob die begeisterten Zuhörer angesichts solcher Leistungen ihre Dauergänsehaut abschütteln konnten?

Die PMS legte mit ihrem engagierten und niemals nachlässigen Dirigenten Günter Preuth stets noch eine Schippe drauf. Ob ein Marsch wie bei „Feuert los!“ von Holzmann, die Originalkomposition „Arizona“ für Blasorchester, der „Florentiner Marsch“ oder ein swingendes Potpourri nach Roger Cicero: Die Musiker mit dem Ortsnamen Scherpenseel im Namen machten ihrem Ruf, den sie weit über die Stadtgrenzen hinaus getragen haben, alle Ehre.

Mehr noch, denn dank der engagierten Gesangsbeiträge wie bei „You are the Sunshine of my Life“ von Stevie Wonder oder den traumhaften Saxofon-Klängen von Solist Heinz Lyko und einem ebenso ungewöhnlichen wie brillant vorgetragenen Solo für Es-Klarinette (Jasmin Ströbel) und Tuba (Markus Meuvissen) bei Derek Burgeois‘ Stück „Contrasts“, wusste die PMS beste Werbung in eigener Sache zu machen.

Denn zum einen war das Konzert gleichzeitig ein Benefizkonzert, dessen Einnahmen der überaus aktiven Nachwuchsarbeit der PMS zugutekommt. Zum anderen ließen die Gastgeber mit ihrem überragenden Musikgenuss schon mal die Stimmgabeln für die kommenden Ereignisse klingen.

Denn in diesem Jahr feiert die PMS ihr 110-jähriges Bestehen. Und wenn dann am großen Festwochenende am Samstag, 10. September, und Sonntag, 11. September, die Jubiläumsparty und das Wiesenfest natürlich mit viel Musik nach Scherpenseel locken, werden sich viele Gäste gerne an diesen gelungenen Auftakt in ein Jahr voller faszinierender Musik erinnern.

(Quelle: Markus Bienwald, Geilenkirchener Zeitung, 13. März 2016)

Dezember 2015

wie bereits in den letzten Jahren, so spielte das Orchester der Privat-Musikkapelle Scherpenseel auch in diesem Jahr wieder auf dem Aachener Weihnachtsmarkt. Am Dienstag, dem 08. Dezember spielte das Orchester ab 19.00 Uhr Platzkonzert auf der Bühne am Katschhof. Dabei durften die sich die Besucher des Weihnachtsmarkts über verschiedenste Weihnachtslieder freuen. Von klassischen deutsch Weihnachtslieder wie "Morgen kommt der Weihnachtsmann", "Oh du fröhliche" oder "Alle Jahre wieder" bis zu modern arrangierten, internationalen Weihnachtslieder wie "Rudolph the red nosed reindeer" und "Feliz Navidad" war für jeden etwas im Repertoire. Die von Jan de Haan für Blasorchester arrangierten Stücke "Young Amadeus", "Tochter Zion" und "Macht hoch die Tür" bildeten dabei die Höhepunkte des Konzerts. 

Auch bei eher mildem Dezemberwetter konnten die Zuhörer sich den ein oder anderen Glühwein, Kakao oder Eierpunsch gönnen. Selbst der plötzlich einsetzende Regen konnte die meisten nicht abschrecken und so stimmten wir gemeinsam auf eine schöne Weihnachtszeit ein.

Oktober 2015

Am Mittwoch, den 22.10.2015 folgten die Mitglieder unseres Vereinsvorstandes der Einladung der Stadt Übach-Palenberg zum Empfang der musiktreibenden Vereine und des Künstler-Forums im Schloss Zweibrüggen. In seiner Ansprache lobte Herr Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die versammelten Vereine, insbesondere deren Jugendarbeit in Übach-Palenberg. 

 
 

Hierzu wurde auch den „Tag der Musik“ explizit erwähnt, den die Privat-Musikkapelle Scherpenseel in diesem Jahr erstmalig in der KGS Scherpenseel durchführte. Zur Würdigung der Verdienste im Jahr 2015 wurden allen Vereinen eine Urkunde seitens des Bürgermeisters verliehen. Nach dem offiziellen Teil gab es dann die Gelegenheit zum Austausch der Musikvereinen untereinander. 

Der Vorstand der Privat-Musikkapelle Scherpenseel bedankt sich an dieser Stelle explizit bei seinen Mitgliedern, die immer wieder tatkräftig bei Veranstaltungen wie dem "Tag der Musik" mithelfen und sich einbringen.

(Fotos: Toni Stumpf)

August 2015

Am 08. August trafen sich die „Senioren“ des Musikvereins zur zweiten Oldie-Fahrt der PMS. Eingeladen waren alle aktiven und inaktiven Musiker über 60 Jahren und ihre Partner. Zunächst wurde mit einem ausgiebigen Frühstück auf dem Gelände der ehemaligen Grube Adolf in Herzogenrath-Merkstein begonnen. Diese Gelegenheit nutzen die Musiker, die sich teilweise länger nicht gesehen hatten, um über alte Zeiten zu sprechen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es weiter mit einer Erklärung und Vorführung der historischen Dampfmaschine im Maschinenhaus des Bergbaudenkmals. Bei dieser Gelegenheit konnte auch geklärt werden, nach wem die Grube benannt wurde, nämlich nach Adolf Freiherr von Steffens.

Nach dem Bergbau stand dann der Tagebau auf dem Programm. Und so ging es weiter zum Informationszentrum des Kraftwerkes Weisweiler, wo unsere Musiker erneut mit „Glück auf!“ begrüßt wurden. Bevor es in den Tagebau ging, wurden die Teilnehmer mit einer Menge an interessanten Informationen und teils witzigen Anekdoten zum Braunkohleabbau, Umsiedlungen und Rekultivierungen versorgt. Da es am Tag zuvor stark geregnet hatten, konnten die großen Bagger leider nicht aus der Nähe betrachtet werden. Trotzdem war es eine beeindruckende Erfahrung. Bei einem Stück Kuchen konnte dann noch in geselliger Runde die Aussicht über den Tagebau genossen werden, bevor es über teils verschlungene Pfade zurück nach Hause ging.

 
 

Mai 2015

Wie es sich für einen „seriösen“ Musikverein gehört, haben wir morgens erst in Siepenbusch die Flurmesse musikalisch gestaltet. Anschließend sind wir mit der Prozession nach Windhausen gezogen.

18 Väter bzw. „Anwärter“  haben sich dann mittags in Merkstein beim inaktiven Mitglied Peter Hansen getroffen.

 

Ausgestattet mit neuen T-Shirts „PMS-Blosmusi on tour“ haben wir uns dann mit einigen zünftigen Märschen eingestimmt. Versorgt mit flüssigem Proviant bestiegen wir Musiker dann unsere fesch geschmückten Anhänger, um das Vatertagstoeurchen anzugehen.

 

 

Der erste Weg führte uns zum Ständchen anlässlich der Kinderkommunion von Amelie Fürpeil.

 

Hier trafen wir Musiker wieder auf unsere Kolleginnen und Kollegen vom Morgen.

 

Nach einem kurzen musikalischen Aufenthalt ging es dann zu den Naturfreunden in Worm-Wildnis. Klar, auch hier wurde zur Unterhaltung der Gäste musiziert.

 

 

 

 

 

 

Unser nächstes Ziel war der Biergarten auf dem Rathausplatz in Übach. Hier musizierten wir mit viel Spass sowie zur Freude der anwesenden Gäste und des Wirtsehepaares Spiertz. Von den Klängen unserer zünftigen Musik angelockt wurden wir dann von einigen unserer Musikerinnen gekonnt am Schlagzeug unterstützt.

 

 

 

Zum Abschluss ging es dann nach Marienberg zum Ehrenvorsitzenden Gerhard Kochs, der sich sehr über unseren Besuch gefreut und uns dies mit gekühlten Getränken honoriert hat.

Eine musikalische, lustige und für die Musiker kameradschaftliche Reise durch unsere Heimat fand dann am Abend ein fröhliches Ende. Tenor der Beteiligten: War toll, wird wieder gemacht! (NP)

März 2015
Der Frühling ist die beste Zeit, die musikalischen Früchte des winterlichen Probens einem großen Publikum vorzuführen. Das galt auch für die Mitglieder der Privat-Musikkapelle Scherpenseel, die zu ihrem Konzert in die Mehrzweckhalle an der Katholischen Grundschule (KGS) in Scherpenseel geladen hatte.
 
Ob Dirigent Günter Preuth seinen Taktstock an diesem fulminanten Abend gespitzt hatte, war nicht in Erfahrung zu bringen. Wohl aber, dass die umfassenden Proben im Vorfeld Wirkung gezeigt hatten, denn die Musiker waren hervorragend aufgelegt. Als Opener war der „Marche Lorraine“ des französischen Komponisten Louis Ganne bestens geeignet, um einen kleinen Blick in die Leistungsfähigkeit des Orchesters zu geben. „Diesen Marsch haben wir zum 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Rosny-sous-Bois ins Programm genommen“, merkte dazu Clarissa Engels an, die für die charmante Moderation des Abends zuständig war. Mit den „Xylo Classics“ und Akteur Dominik Zilgens hatten die PMSler einen absoluten Ausnahmekünstler in ihren Reihen, der mit Auszügen aus George Bizets Oper „Carmen“, dem populären „Rondo alla turca“ aus Mozarts Klaviersonate und dem unverwüstlichen „Csárdás“ von Vittorio Monti drei absolute Kracher dabei hatte, die richtig Laune machten.
 
Mit „Twins“ von Jan Haderman, dem festlich-eleganten und anspruchsvollen Konzertmarsch „Navigation Inn“ von Philipp Sparke und einigen Beispielen aus dem Tanz-Klassiker „Lord of the Dance“ setzten die Scherpenseeler Gastgeber ihr eindrucksvolles Programm fort. Und bevor der Instrumentalverein Herbach als befreundeter Verein im zweiten Teil seinen Beitrag zum exzellenten Konzertgenuss in Scherpenseel beitragen konnte, gab es noch drei weitere Highlights. Die Lassus Trombones von Henry Fillmore und den Solisten Carola Rütten, Clemens Nikodemus und Lukas Stempin, der schmissigen Big-Band-Sound von „New York Nitelife“ und zuletzt noch der „Astronauten-Marsch“ von Ernst Mosch sorgten zwar nicht für abgehobene Musiker, doch für prächtige Stimmung im Saal.
 
Anschließend nahm das rund 45-köpfige Blasorchester des Instrumentalvereins Herbach Platz auf der Bühne und begeisterte unter der Leitung des Dirigenten Willi Beckers das Publikum von Anfang an. Zum Auftakt spielten die Musiker den Konzertmarsch „Opening“ . Mit der „Queen´s Park Melody“ entführten die Herbacher die Zuhörer in die Welt der Unterhaltungsmusik mit barocken Einflüssen.
 
Mit südamerikanischen Rhythmen ging es schwungvoll weiter: so leitete eine fetzige Rhythmusgruppe das Stück „Brasil Tropical“ ein, das zusammen mit einem Udo Jürgens Medley und Musik der Top-Band Coldplay viele weitere Facetten der großen musikalischen Bandbreite des Instrumental-Vereins Herbach zeigte.
 
Der Höhepunkt war aber ohne Zweifel die „Luftballon-Polka“. Dazu nutzte Schlagzeuger Benjamin Sprenger bei diesem Stück nicht wie gewohnt sein Schlagzeug, sondern auf den „Luftballon-Balken“, und ließ es mit Orchester und 22 Ballons im wahrsten Sinne des Wortes richtig knallen. Das sorgte für gute Unterhaltung und viele Lacher. Nach dem einem Ritt durch die musikalische Prärie mit „Country and Western“ beendete der Instrumental-Verein mit der spritzigen „Slavonicka Polka“, mit der einzelne Solistengruppen ihr Können unter Beweis stellten, ihren Teil des gemeinsamen Frühjahrskonzertes.
 
Das begeisterte Publikum entließ Beckers und seine Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. Mit dem Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ wurden die Zuhörer zum Mitsingen animiert und belohnten die Herbacher mit lang anhaltendem Applaus. Krönender Abschluss war sicherlich, dass beide Dirigenten die gemeinsame Zugabe „Hoch und Deutschmeister“ dirigieren durften, so dass sich den Zuschauern das eindrucksvolle Bild von rund 90 Musikern bot, was mit Jubel für ein exzellentes Konzert belohnt wurde.
(Quelle: Geilenkirchener Zeitung - Markus Bienwald)
Februar 2015
Nervös war Bernhard Barwinski ganz und gar nicht, als er nun die erste Generalversammlung der Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) leitete. Im Probenraum in der Katholischen Grundschule (KGS) an der Grotenrather Straße freute er sich, gleich sieben langjährige Aktive des Vereins zu ehren.
 

Während Reinhard Schreiber die Ehrung für 25 Jahre bei der PMS empfing, standen für die weiteren Jubilare Jan-Philipp Flecken (zehn Jahre), Lambert Pongs (30 Jahre), Dieter Kasper und Fred Lowis (jeweils 40 Jahre), Dirigent Günter Preuth (50 Jahre) und Willi Peters (60 Jahre) jeweils gleichzeitig die Ehrungen zur Mitgliedschaft bei der PMS und dem Volksmusikerbund auf dem Programm.
 
„2014 war ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für uns“, freute sich Barwinski in seinem ersten Geschäftsbericht. Mit dem Konzert zur PMS-eigenen Reihe „Faszination Musik“, dem Dohmenparkfest mit einigen Gastvereinen und der Teilnahme am Marschfest in Kerkrade, sowie dem Benefizkonzert der Stadt Übach-Palenberg zugunsten der Projektgruppe Malabon gab es einige Highlights im Jahreskalender.
 
Auch in diesem Jahr werden die PMSler wieder häufig im Rampenlicht stehen. So zum Beispiel bei ihrem Frühlingskonzert mit dem Instrumentalverein Herbach am 21. März. Natürlich blickt der Vorstand schon weiter, denn 2016 wird die PMS 110 Jahre alt. „In diesem Jahr werden wir uns schon auf das Jubiläum vorbereiten“, sicherte der Vorsitzende zu. Unter anderem sind Konzerte auf dem Rathausplatz, im Dohmen-Park, sowie ein großer Zapfenstreich in der Vorbereitung.
 
 
In Sachen Mitgliederwerbung ist die PMS beispielsweise mit ihren Blockflötenklassen in der KGS Scherpenseel seit mehr als einem Jahr erfolgreich unterwegs. „Dazu kommen künftig noch offene Proben, bei denen Interessierte zuhören und mitspielen können“, so Barwinski. Auch wird für das erste Halbjahr ein „Tag der Musik“ an der KGS Scherpenseel angestrebt, bei denen die Kinder Instrumente nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst spielen sollen.
 
Zum Abschluss der gelungenen Premiere des neuen Vorsitzenden wurden unter dem Ehrenvorsitzenden Gerhard Kochs noch Stephanie Pongs zur stellvertretenden Vorsitzenden und Svenja Engels zur Geschäftsführerin wiedergewählt.
(Quelle: Geilenkirchener Zeitung - Markus Bienwald)

November 2014

Zugunsten der Projektgruppe Malabon fand das diesjährige Benefizkonzert im PZ auch dank der musikalisch herausragenden Leistungen der Privat-Musikkapelle Scherpenseel statt.
 
Übach-Palenberg. Noch am Tag vor dem Benefizkonzert der Stadt Übach-Palenberg plagten Martina Waliczek vom Kulturamt ein paar Sorgen. „Wir hatten bis gestern 250 Karten verkauft“, sagte sie ein wenig schulterzuckend. Doch die Erleichterung kam zum Konzertabend, als ein wirklich reißender Kartenabsatz an der Abendkasse das weite Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) doch noch richtig füllte.
 
„Wir haben heute 400 Gäste“, freute sich Waliczek, die mit ihrem Team gerne die noch fehlenden Sitzgelegenheiten in Windeseile herbeischaffte und aufbaute. Dabei waren die Sitze eigentlich nicht notwendig, denn das, was die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) und die Fanfare Victoria Rimburg da hören ließen, riss die Gäste wirklich von den Plätzen.
 
Der Auftakt kam dabei den Scherpenseelern zu, die sich schon bei zahllosen Gelegenheiten als absolute Ausnahmekönner bewiesen hatten. Unter der Leitung von Günter Preuth ließen die schwarz gewandeten Musiker auch beim Benefizkonzert kein Jota nach. Schon der Auftakt „Goldene Kameraden“, ein aktueller Marsch, zeigte, dass die Damen und Herren bestens aufgelegt waren.
 
Dank der überaus charmanten Moderation von Clarissa Engels waren auch die Verschnaufpausen zwischen den Stücken eine sehr kurzweilige Angelegenheit. Doch der Fokus lag ganz eindeutig auf bestem Musikgenuss. Dafür standen beispielsweise die „Ouverture to the New Age“ von Jan de Haan oder der prachtvolle Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan van der Roost bereit. Freude pur bedeutete nicht nur der „Deutschmeister Regimentsmarsch“, mit dem die PMS ihren Teil des Konzertes abschloss, sondern auch ein musikalischer Blick auf TV-Musiker und Musicals.
 
Frisch gestärkt ging der Musikgenuss nach der Pause nahtlos weiter. Die befreundete Fanfare Victoria aus dem benachbarten Rimburg/NL hob an, um den Scherpenseelern zumindest klanglich Paroli zu bieten. Dazu zogen sie alle Register, spielten genreübergreifend gut, beispielsweise bei „Yellow“ von Coldplay, „The Green Hill“ von Bert Appermont oder J. J. Richards‘ „Midwest“.
 
Dass am Ende auch bei den niederländischen Gästen ein Marsch stand, sorgte für noch mehr Begeisterung bei den Gästen, die sich mit viel Applaus für die tollen Klänge bedankten. Mit Sicherheit war das Marschthema auch programmatisch gedacht, denn schließlich freuen sich die Menschen in Übach-Palenberg trotz der tollen Leistungen beim diesjährigen Benefizkonzert schon jetzt auf das kommende Gastspiel einer Bundeswehr-Band, das in diesem Jahr leider ausfallen musste.
 
Die Konzertreihe zu Gunsten eines immer wechselnden guten Zwecks startete in der ehemaligen Zechengemeinde 1998 mit dem Gastspiel des Heeresmusikkorps (HMK) 3. Initiator war der damalige Leiter des Geilenkirchener Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr (ZvBw), der heutige Brigadegeneral a.D. Hans Hübner, der auch bei der jüngsten Auflage wieder unter den Gästen zu finden war.
 
In diesem Jahr geht der Erlös des Benefizkonzertes an die Projektgruppe Malabon, die seit mehr als einem Vierteljahrhundert Geld für die Bewohner des Stadtteils Malabon in Manila auf den Philippinen sammelt. Armut, unzureichende Hygiene, Obdachlosigkeit und Analphabetismus stehen dort an der Tagesordnung. Infos im Internet: www.projektgruppe-malabon.de.
 

 

(Quelle: Geilenkirchener Zeitung - Markus Bienwald)

Oktober 2014

Auch in diesem Jahr lud das Gastronomen-Ehepaar Astrid und Albert Spiertz nun bereits zum 10. Mal zum Übach-Palenberger Oktoberfest. Unter dem Motto "Übach-Palenberg grüßt München - O'zapft is in Übach-Palenberg" kam im großen Festzelt an der Rockfabrik wieder echt bayrische Stimmung auf.

Auch die Musikerinnen und Musiker der Privat-Musikkapelle Scherpenseel folgten erneut der Einladung der Gastgeber und feierten zum Fassanstich am Eröffnungswochenende mit der aufspielenden Spitzenband "d'Reichenkirchner" eine echt boarisch Party. Doch nicht nur zur Eröffnung der Übacher Wiesn war die Privat-Musikkapelle vor Ort. Bereits zum zweiten Mal durfte der Musikverein den Frühschoppen zum Ende des Oktoberfestes mitgestalten. Zünftige Blasmusik mit flotten Märschen, typischen Polkas und aktuellen Schlagern brachten die Besucher in Stimmung. Gemeinsam wurde mit "Ein Prosit der Gemütlichkeit" auf die Gastgeber angestoßen und das bayrische Lebensgefühl gefeiert.

September 2014

Am Wochenende vom 19.-21. September fand im niederländischen Kerkrade das Bundessschützenfest statt. Am Sonntag gab es das Highlight der Veranstaltung, den großen Umzug durch die geschmückte Stadt, bei dem rund 10.000 Schützen, rund 100 Musikvereine sowie 60.000 Besucher erschienen.

Vor dieser tollen Kulisse konnte auch die Privat-Musikkapelle Scherpsenseel ihr Können unter Beweis stellen. Mit einer Gruppe von 35 Musikerinnen und Musikern  lief der Verein auf und konnte das Publikum musikalisch voll überzeugen.

August 2014

Unter dem Motto „Musik im Dohmenpark“ veranstaltete die Privat-Musikkapelle Scherpenseel am 23. Und 24. August wieder ihr bekanntes Open-Air-Festival im Willy-Dohmen-Park in Windhausen. Trotz des zunächst mäßigen Wetters am Samstagabend durften sich zahlreiche Zuhörer über ein kurzweiliges Programm durch zwei Musikgruppen freuen, welche überwiegend aus vereinseigenen Musikern eigenverantwortlich organisiert wurden. 

Während „Dixie-Twins & Co.“ mit zahlreichen Dixieland Arrangements glänzten, wurde im Anschluss eine bunte Mischung aus modernen wie auch klassischen Rock- und Pop-Songs durch eine Rock-Combo präsentiert. 

Am Sonntagmorgen eröffnete dann das Orchester der Privat-Musikapelle Scherpenseel den zweiten Tag des Festivals mit konzertanter Marsch- und Blasmusik. Weiterhin durften sich zahlreiche Zuhörer bei bestem Sommerwetter über Musik von der Fanfare Victoria Rimburg und dem Instrumentalverein Herbach erfreuen. Den Schlusspunkt setzte dann wieder die Sjpasskapel Oam Zat in bekannt fröhlicher Art.

 

 

 

 

April 2014

Die „Faszination Musik“ galt auch als Motto des Konzertes, auf das sich die Privat-Musikkapelle Scherpenseel (PMS) unter ihrem Dirigenten Günter Preuth monatelang mit akribischer Sorgfalt vorbereitet hatte.

Ein anspruchsvolles Motto also, dem der Abend jedoch in jeder Beziehung gerecht wurde. Denn die Zuhörer erlebten eine mitreißende Programmfolge aus Märschen, Schlager- und Musical-Potpourris sowie Filmmusiken. Zudem sorgte ein Licht-Design für interessante Farbenspiele, und man konnte sich auf Monitoren über die dargebotenen Werke informieren.

Thomas Preuth und Clarissa Engels führten mit heiteren wie auch erläuternden Dialogen durch das Programm. Das Konzert galt außerdem als Benefizveranstaltung für die Förderung der eigenen Jugendarbeit. Diesen Umstand hob Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch in einem kurzen Grußwort hervor.

Mit geisterhaft-fahler „Thriller“-Musik öffnete sich der Bühnenvorhang, und schon die ersten Takte zeigten die vorzügliche Qualität des PMS-Klangkörpers. Auch die schmetternden Akkorde des Marsches für den Herzog von Braunschweig verfehlten ihre Wirkung nicht. Diese Komposition erinnerte an den preußischen Oberkommandierenden, der die französische Revolution bekämpfte.

Romantisch wurde es bei der Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé, wo sich gefühlvolle Puszta-Weisen mit leidenschaftlich wilden Passagen abwechselten. In das pulsierende Großstadtleben von Manhattan führte dagegen das „Sunday-Scherzo“, in dem der Lauf eines Joggers durch den Central Park beschrieben werden soll.

In den raschen Triolenketten gelingt es allerdings beim besten Willen nicht, ein Jogging herauszuhören – das änderte sich erst in der Coda, die durch die straffe Rhythmik eines Geschwindmarsches geprägt ist. Was aber viel stärker bei den Zuhörern haften blieb, war das fulminante Trompetensolo von Sebastian Kriska, einem der besten Nachwuchstalente des Orchesters. Zu Recht gab es nach dem Schlussakkord stürmischen Sonderapplaus.

Mit einem schönen Alt-Solo gefiel anschließend die Sängerin Ramona Peter, deren Vortrag dezent von Thomas Preuth am Keyboard und Heinz Lyko am Tenor-Saxophon untermalt wurde. Ein Höhepunkt des Abends waren „Musical Highlights von Andrew Lloyd Webber“. Hier hatte Dirigent Günter Preuth Auszüge aus dem „Phantom der Oper“, aus „Starlight Express“ und anderen Werken Webbers zum einem großangelegten Medley arrangiert, das mit raffinierter Instrumentierung und rasch wechselnden Klangbildern bestach.

Auch Thomas Preuth, Sohn des Dirigenten, nahm zu einigen Stücken den Taktstock in die Hand. Bei dem „Sinfonic Porträt“ über die Beatles aus der Feder von Guido Rennert erwies er sich als umsichtiger Orchesterleiter. Bekannte Beatles-Schlager wie „ All you need is Love“, „Yellow Submarine“ und „Yesterday“ ließen die Zuhörer leise mitsummen – und bei „Hey Jude“ wurden sie sogar zum Mitsingen aufgefordert.

Mit dem Marsch „Kameraden auf See“ ging es in die Pause. Zum zweiten Teil des Abends elektrisierte die PMS sogleich mit „Funk Attack“, und bei „Need to be in Love“ zeigte Heinz Lyko am Saxophon erneut sein vorzügliches Können, und auch beim „Böhmischen Traum“, bei „Night an Day“, „I just can‘t stop loving you“ und „Something stupid“ meisterten Günter Preuth und sein Orchester alle technischen und klanglichen Probleme ohne große Mühe. Einen weiteren Glanzpunkt setzte die „Phil Collins Collection“, und auch bei dem abschließenden Marsch „Vorwärts“ zeigte sich die PMS von ihrer Schokoladenseite.

Klar, dass man an einer Zugabe nicht vorbeikam, wonach man zusammen mit dem restlos begeisterten Publikum in einer „After-Show-Party“ den Erfolg feiern und begießen konnte.

(Quelle: Johannes Gottwald, Aachener Zeitung)

Dezember 2013

Gleich mehrfach waren die Musikerinnen und Musiker der Privat-Musikkapelle Scherpenseel in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit zu hören.

Wie seit einigen Jahren gestaltete die Privat-Musikkapelle auch in diesem Jahr ein kleines vorweihnachtliches Konzert auf dem Aachener Weihnachtsmarkt. Am 09.12. bezog der Musikverein um 19:00 Uhr Stellung auf der Bühne in traumhafter Kulisse. Zwischen Rathaus und Dom stimmten die Musikerinnen und Musiker die Besucher des Weihnachtsmarktes mit traditionellen wie auch mit modernen Advents- und Weihnachtsliedern in vorweihnachtliche Stimmung. Ohne eine Zugabe durfte der Musikverein unter Leitung von Thomas Preuth die Bühne nicht verlassen.

Am 3. Advent machten sich dann einige Musikerinnen und Musiker des Vereins auf den Weg, um in der Wohnstätte der Lebenshilfe in Scherpenseel sowie in Altenheimen den Bewohnern mit weihnachtlicher Musik eine Freude zu bereiten. Jeweils eine halbe Stunde waren die Musikerinnen und Musiker in den verschiedenen Einrichtungen zu Gast. Startpunkt war das Wohnheim der Lebenshilfe in Scherpenseel, bevor es weiter ins AWO-Carolus Seniorenheim in Übach ging. Hier begleiteten die Bewohner der Einrichtung die Musiker tatkräftig mit ihrem Gesang. Weiter ging es im Altenheim St. Josef in Übach. Zum Ausklang fand sich die Abordnung des Vereins an der lebensgroßen Krippe der Familie Kleinen ein. Nicht nur den Musikerinnen und Musikern bereitete der Tag viel Freude, sodass einer Wiederholung im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

Ein letztes Mal wird die Privat-Musikkapelle Scherpenseel in diesem Jahr am 4. Advent zu hören sein, wenn traditionell die Stiftungsmesse vom Musikverein in der Scherpenseeler Kirche St. Mariä Himmelfahrt um 09.30 Uhr gestaltet wird.

Wir möchten Ihnen und ihren Familien schon jetzt ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und alles Gute für das kommende Jahr! 

   
© Privat-Musikkapelle Scherpenseel 1906 e.V.